Leonardo da Vinci VETRPRO – Study Visit in Graz
12.04.2011
Im Zeitraum vom 04.-08.04.2011 wurde von der bit gruppe im Rahmen eines Leonardo da Vinci VETPRO Projektes ein Studienaufenthalt für das “Regional Labour Office Siemianowice Śląskie” (Industriestadt in Schlesien, im Süden Polens) in der Steiermark organisiert.
Die polnische Delegation setzte sich aus MitarbeiterInnen von Arbeitsmarktinstitutionen, und DirektorInnen von Gymnasien und Berufsschulen zusammen.
Für den Aufenthalt wurden in der Vorbereitung und Organisation folgende Ziele für die teilnehmenden Personen aus Polen festgesetzt:
- Kennenlernen der Arbeitsmethoden von Österreichischen Institutionen, die in einem ähnlichen Aufgabenfeld arbeiten, verbunden mit der Schwerpunktsetzung auf Berufsbildung und Unterstützung von Wiedereingliederung von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt.
- Kennenlernen von praktischen Ansätzen der Projekte mit ihren Vor- und Nachteilen
- Organisation und Auswirkungen innovativer Trainingsmethoden, wie e-Learning, blended-learning, Beratung und Coaching.
- Umsetzung des erworbenen Wissens und Ideen im Heimatland, nach entsprechender Adaptierung an die lokalen Gegebenheiten (Wissenstransfer).
- Grundlage für mögliche zukünftige Kooperationen zwischen Schlesischen und Steirischen Institutionen.
Im Rahmen des Fachkräfteaustausches hatten die TeilnehmerInnen, die Möglichkeit zahlreiche Best Practice Beispiele der bit gruppe im Bereich aktiver Arbeitsmarktpolitik zu besichtigen bzw. kennenzulernen. Für großes Interesse unter den TeilnehmerInnen sorgten die ausgewählten Modellprojekte des Steirischen Beschäftigungspaktes.
Nach einer allgemeinen Einführung über Struktur und Zielsetzung durch Frau Mag. Helga Kainer der BAB GmbH, konnten die 12 Delegations-TeilnehmerInnen anschließend die Arbeit in Projekten wie “Graz Jobs MIGRA” und “Erfa Integrationsmodell“ hautnah erleben. Weiter wurden der Delegation interessante Einblicke in die Arbeit der Regionalgeschäftsstelle des AMS Leibnitz und des Technikzentrum Arnfels gewährt. In den einzelnen Projekten wurden auch die Erfolge sowie die konkreten Schwierigkeiten welche solche mit sich bringen, angesprochen.
In einer angeregten Diskussion ging es nicht nur um den gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch, sondern auch darum, wie man einzelne Teile von Projekten in die jeweiligen Länder transferieren, bzw. vor Ort anwenden und umsetzen könnte.
Einen ganz konkreten Schwerpunkt setzt man auf die Unterstützung der TeilnehmerInnen von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen beim Erwerb und der Anwendung von Wissen, Fähigkeiten und Qualifikationen zur Förderung der persönlichen Entwicklung, ihrer Beschäftigungsfähigkeit.
Im speziellem setze man auch auf ihrer Teilnahme am europäischen Arbeitsmarkt, in Hinsicht auf die qualitativen Verbesserungen und von Innovation im Rahmen der Systeme, Institutionen und Praktiken der beruflichen Bildung.
Hier konnte Mag.(FH) Stefan Düss – als Internationalisierungsmanager der bit gruppe über den Aufbau von Internationalen Projekten bzw. Standorten über seine langjährige Erfahrungen sprechen bzw. interessante praxisrelevante Informationen an die TeilnehmerInnen weitergeben.
Wieder einmal hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, solche Austauschprogramme durchzuführen, um auch über die Grenzen zu blicken, Erfahrungen auszutauschen und vorhandene Synergien zu nutzen. Diese Aktivitäten mit Ländern innerhalb der
EU erweisen sich immer wieder als wichtiger Türöffner und ermöglichen häufig die Anbahnung von neuen internationalen Projektpartnerschaften.
Der Transport unseres Know-hows hebt das Exportniveau der österreichischen Wirtschaft an und festigt auch den Wirtschaftsstandort Österreich.
